Archiv: Allgemein

Das neue Schuljahr 2021 kann starten – aber nur ganz vorsichtig!

Am 11. Januar 2021 begann das neue Schuljahr in Sri Lanka – wahrscheinlich so, wie es noch nie in der Vergangenheit war. Keine großen Begrüßungszeremonien, keine Einschulungsfeiern, keine freudigen Begrüßungen auf dem Schulhof,…..es kamen nur wenige Schülerinnen und Schüler, auch wenn für alle Lehrer Dienstpflicht herrschte. Viele Eltern haben ganz einfach Angst. Die Bekämpfung und Eindämmung des Corona-Virus ist äußerst schwierig. Mit dem Impfstoff und entsprechenden Impfungen wird nicht vor März/April gerechnet. Und da sind Schüler und Lehrer nicht unbedingt bei den ersten, die davon profitieren könnten. (mehr …)

Stein auf Stein,….das Häuschen wird bald fertig sein!

Es geht voran! Die Mauern sind hochgezogen, die Fensterrahmen sind eingepasst, der Türdurchbruch deutet sich an, und das neue Dach wartet darauf, aufgebracht zu werden. Da das Dach auf dem alten Bauteil ziemlich mürbe ist, soll auch das repariert und teilweise erneuert werden. Dieser Teil ( – also das bisher einzige Zimmer – ) muss natürlich weiter genutzt werden, aber rein regnen soll es natürlich nicht mehr. Also, reparieren und wetterfest machen! Es wird nicht mehr lange dauern und die Familie hat endlich mehr Platz. Der deutsche Pate hat schon angekündigt, auch bei der Innenausstattung behilflich zu sein. Das sind verdammt gute Nachrichten für Kushan und seine Familie!

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Ein zweites oder vielleicht auch drittes Zimmer zum einzig Vorhandenen

Auch über 10.000 km hinweg kann unser Freundeskreis durch tatkräftige Unterstützung der  koordinierenden Partner in Matara neue Projekte in Angriff nehmen, planen, Kostenvoranschläge prüfen, Geld überweisen und die Arbeit starten (lassen).Im Moment ist Kushan der Glückliche, eines der Patenkinder, die wir zu Beginn dieses Jahres aufgenommen haben. Das wurde möglich, weil unser Pate, Josef Busch aus Neuwied-Engers, während der Weihnachtsfeier 2019 in seinem Seniorenclub geworben und gesammelt hatte, um neben seinem eigenen Patenkind noch ein weiteres zu unterstützen. Auch wenn es dieses Jahr coronabedingt keine Weihnachtsfeier geben kann, um die Patenschaft für 2021 zu sichern, wird es ab Januar 2021 auch wieder eine Lösung geben. (Vielleicht erreichen uns ja noch ein paar Spenden: Freundeskreis Neuwied-Matara, IBAN:DE 58 57450120 00 3004 1800) (mehr …)

Geschenke aus Deutschland – ein schöner Trost in Corona-Zeiten

Alle kleinen und größeren Geschenke sind in Matara angekommen. Dank an Frau Isha, ihren Mann und die Kinder, die extra 50 km weit nach Galle fuhren um das Paket abzuholen. Schon im Februar und März wurden die guten Gaben abgegeben, die eigentlich bei der 19. Reise der 2. Vorsitzenden Edeltrud Pinger nach Sri Lanka mitgenommen werden sollten. Das ist ein ziemlich teures Unternehmen, aber immer noch viel billiger als der Flug selbst. Die Zollprüfung in Galle war sehr streng, aber als die Lehrerin die Arbeit des Freundeskreises Neuwied-Matara erklärte, zeigte man Anerkennung und öffnete nicht jedes kleine Päckchen. Jetzt mussten nur noch alle Empfänger benachrichtigt werden, für die sich ein Brief oder ein Päckchen in dieser Sendung befand.

 

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Präsentationstag am 27. 09. 2020 in Neuwied muss abgesagt werden.

Corona beeinflusst unser aller Leben auf vielerlei Weise. Leider ist diese Krise auch dafür verantwortlich, dass die geplante Ausstellung anlässlich des 15jährigen Jubiläums, das der Freundeskreis an diesem Tag mit Paten, Freunden, Mitgliedern, Gönnern und Interessierten begehen wollte, nicht stattfinden kann. Das zu beachtende Hygienekonzept wäre zu personal- und kostenentensiv, so dass es nicht realisiert werden kann.

Dennoch heißt aufgeschoben nicht aufgeschoben, und so hofft der Vorstand, die geplante Veranstaltung im nächsten Jahr nachholen zu können.

Beste Grüße und Wünsche für eine gute Gesundheit. Der Vorstand.

15 Jahre Freundeskreis Neuwied-Matara e. V. – Ein Erfolg für die Bildung!

Liebe Mitglieder des Freundeskreises Neuwied-Matara e. V.,

Liebe Patinnen und Paten,

Liebe Freunde, Unterstützer und Gönner,

15 Jahre ist es schon her seit der offiziellen Gründung unseres eingetragenen Vereins am 25. September 2005. Fast genau neun Monate zuvor, am 26. Dezember 2004, ereignete sich der Tsunami, das verheerende Desaster, rund um den Indischen Ozean, der ca. 230.000 Menschenleben forderte, unzählige Existenzen vernichtete, Gebäude, Hütten, Straßen, … zerstörte und die Überlebenden in oft ausweglosen Situationen zurückließ.

Dass sich unsere Arbeit auf die Südküste Sri Lankas konzentrierte, verdanken wir unserem ersten Geschäftsführer, Herrn Sagara Abegunewardene und dem damaligen Oberbürger-meister von Neuwied, Nikolaus Roth, die beide leider nicht mehr diesen Erinnerungstag mit uns begehen können. Seit diesen Anfängen haben sich viele Menschen, vor allem aus Neuwied und Umgebung, in die Arbeit und Aktivitäten des Freundeskreises eingebracht, als Mitglieder, Vorstands-mitglieder, als Paten und Spender. Nicht wenige haben Sri Lanka besucht und sich von unseren Schulprojekten vor Ort in Matara ein Bild machen können. Die Folgen der Naturkatastrophe von Ende 2004 sind weitestgehend überwunden, aber die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede in diesem Entwicklungsland sind massiv spürbar und haben uns Jahr für Jahr gezeigt, wie wichtig unsere Arbeit – vor allem mit Blick auf Schulbildung, auf Gleichberechtigung, auf menschenwürdige Lebensverhältnisse,… – auch im Jahr 2020 noch ist.

Deshalb wollen und werden wir weiterarbeiten, so lange wie es uns möglich ist und wir Unterstützung erfahren. Das heißt auch, dass wir diese Aktivitäten in der Öffentlichkeit präsent halten, weiterhin um Mitglieder, Paten und großzügige Spender werben werden und an diesem – wie zufällig ausgewählten – Ort der Erde das Leben für Kinder und Jugendliche lebenswerter machen und ihnen helfen, ihr Heimatland weiterzuentwickeln, zu schützen und zu bewahren.

So laden wir Sie/euch ein, diesen Tag mit uns zu begehen, zurückzuschauen auf das, was bisher geleistet wurde und auch einen Blick in die Zukunft zu werfen, damit es weitergehen kann.

Datum: Sonntag, 27. September 2020

Zeit: 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Ort: Neuwied, Volkshochschule, Heddesdorfer Straße 33, Amaliensaal

In Zeiten von Corona muss ein besonderer Ablauf gewährleistet werden. Dennoch wird es während der vier Stunden möglich sein, dass sich immer bis ca. 30 Personen in diesem großen Saal unter Berücksichtigung der Maskenpflicht und Abstandsregeln aufhalten können. Statt eines Programms auf der Bühne und Zuschauer davor, wird es eine umfassende Ausstellung als Parcours mit vielen Stellwänden geben, eine Power-Point-Präsentation in Bild und Ton als Dauerschleife, gedrucktes Informationsmaterial und natürlich auch Gespräche mit den Vorstandsmitgliedern. Wir freuen uns auf Ihr/euer Kommen und würden Sie/euch gerne – trotz aller widriger Umstände – in Neuwied willkommen heißen. Vor allem hoffen wir auf weitere Unterstützung und Begleitung durch unsere Mitglieder, Paten, … und solche, die es noch werden wollen. Eine kleine Rückmeldung per Email  über Ihr/euer Kommen würde uns einen hilfreichen Überblick geben. [an ])

Vielen Dank dafür.

Ganz liebe Grüße und AYUBOWAN (= ein langes Leben)

Im Namen des Vorstands,

Edeltrud Pinger, 2. Vorsitzende

Unterstützung auch in Corona-Zeiten

Wir wissen hier in Deutschland nicht so genau, wie verlässlich die Zahlen sind, die veröffentlicht werden. Wir wissen, dass die Schulen lange geschlossen waren, bald aber wieder geöffnet werden sollen. Wir können z. B. auf dem sozialen Medium Facebook sehen, dass viel Unterrichtsmaterial für unterschiedliche Klassenstufen und für unterschiedliche Fächer dort zur Verfügung gestellt wird. Letzte Woche gab es eine Lehrerkonferenz am Anura College – auch mit Mundschutz und Abstand – wo über den online-Unterricht gesprochen wurde. Allerdings wissen wir in unserem Freundeskreis, dass der Großteil der Klientel der ca. 40 Patenkinder nicht über Laptops, PCs, Tablets,….verfügt und auch der Internetzugang – je nach Wohnort oft weit draußen im Hinterland – nicht unbedingt gegeben ist oder vielleicht teuer  bezahlt werden muss.

Laut offiziellen Meldungen gibt es – mit Stand heute [18. Mai 2020] – knapp 1000 mit dem Covid 19-Virus infizierte Menschen in Sri Lanka, über 500 Genesene und nur wenige Todesfälle. Landesweite Ausgangssperren werden allmählich gelockert, aber Sicherheitsvorkehrungen, Mundschutzpflicht, Versammlungsverbote,….bestehen weiter.

Wir haben uns im Vorstand darauf geeinigt, für die Monate Mai, Juni und Juli das monatliche Stipendium um 2000 Rupien zu erhöhen, um den Familien ein wenig Spielraum bei ihrer lebensnotwendigen Versorgung zu geben. Hoffen wir, dass bald wieder mehr Normalität einkehren kann.

Unsere guten Wünsche begleiten alle unsere Freunde, Schüler/innen und Lehrer/innen in Matara und Umgebung.

Reise abgesagt – aber die Arbeit kann weitergehen!

Es tut weh – aber die Mitte März geplante Reise unserer 2. Vorsitzenden, Edeltrud Pinger, nach Sri Lanka wird nicht angetreten werden. Die Lage ist zu unübersichtlich, der Aufenthalt an drei Flughäfen bei dieser Tour birgt besondere Gefahren und wie es – von heute aus gerechnet – nach vier Wochen bei der Ausreise aus Sri Lanka und dem Transfer über die gleichen Flughäfen und bei der Einreise in Frankfurt aussieht, ist zurzeit alles etwas vage. Also, safety first! – und hier geblieben! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

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Neuer ‚alter‘ Vorstand mit singhalesischer Verstärkung

Freundeskreis Neuwied-Matara plant Sri Lanka – Reise in den Herbstferien

In der Jahreshauptversammlung vom 25. Januar trafen sich Vorstand, Mitglieder und Paten, um über die Arbeit, Projekte, Entwicklung der Patenkinder und Finanzen im Freundeskreis Neuwied-Matara e. V. zu berichten, bzw. sich berichten zu lassen. Anfang 2005, nach dem verheerenden Tsunami rund um den Indischen Ozean, ist in Neuwied durch die Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Nikolaus Roth (+2017) und dem Deutsch-Singhalesen Sagara Abegunewardene (+2019) ein Arbeitsbündnis entstanden, aus dem sich der Freundeskreis gründete und tatkräftig, initiativ, kontinuierlich, erfolgreich – weil nachhaltig – Hilfe leistete, vier Schulen durch Neubauten unterstützte und bis heute ein umfangreiches Patenkinderprogramm betreut, das wirtschaftlich schwächsten Familien hilft, Perspektiven im Blick zu haben, die eine menschenwürdigere Zukunft möglich machen. Vorstandsmitglieder sind regelmäßig vor Ort, und seit einigen Jahren besuchen auch einige der deutschen Paten ihre Schützlinge in Matara an der Südküste der Insel. Aus der ersten Hilfe nach der Katastrophe ist ein Hilfsprogramm für Schulen und Schüler entstanden, das auch nach 15 Jahren noch funktioniert und wertvolle Entwicklungshilfe leistet. (mehr …)

15 Jahre nach der Katastrophe

Genau am 26. Dezember 2004, am 2. Weihnachtstag, brach der desaströse Tsunami aus, überschwemmte weite Teile Indonesiens, Indiens, Sri Lankas bis zur afrikanischen Ostküste und forderte insgesamt ca. 230.000 Menschenleben. Das war der Auslöser für unsere Projektarbeit an Schulen in Sri Lanka, initiiert von unserm am letzten Neujahrstag 2019 verstorbenen Sagara Abegunewardene, an den wir heute auch mit Dankbarkeit denken. Bis heute ist der Freundeskreis Neuwied-Matara e. V. aktiv und zeigt überdeutlich, dass die frühe Hilfe kein Strohfeuer war, sondern dass wir alle in dieser Gemeinschaft weiter für die damals begonnene Arbeit brennen, schon vielen Menschen, Familien, Kindern, Schulen,… helfen konnten, ihr Leben wieder in Angriff zu nehmen und ihre Zukunft zu gestalten. (mehr …)