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Tagebuch – Sri Lanka – September/Oktober 2017

Unsere 2. Vorsitzende Edeltrud Pinger ist mittlerweile in Sri Lanka angekommen und versucht, regelmäßig von ihrem Einsatz und ihren Erlebnissen zu berichten. Hier sind die ersten Tagesprotokolle, die sich auch auf Facebook unter ihrem Namen befinden. Fotos werden erst nach und nach eingearbeitet.

Samstag, 16. September 2017

Sri Lanka hat mich wieder – zum 16. Mal. Es steht wieder einiges an, was erledigt werden muss, und natürlich freue ich mich auch, die Freunde, Lehrer, Patenkinder und andere Schüler wiederzusehen und einige auch in Deutsch zu unterrichten.

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Morgen früh geht es los! Sri Lanka voraus!

20170914_142729 Koffer und Handgepäck sind zum Bersten voll, und da wollen wir mal wieder auf nachsichtige und verständnisvolle Zollbeamten und entsprechendes Flughafenpersonal hoffen. Es ist schon etwas anderes, wenn man mit drei, vier und mehr Leuten reist und Patengeschenke, Mitbringsel für die Vorschulkinder, Geschenke für Freunde u. Ä. auf mehrere Koffer verteilen kann.

Das kann unsere zweite Vorsitzende jetzt nicht tun, da sie alleine in den Startlöchern steht, obwohl viele gute Wünsche, Aufträge und Bitten sie begleiten. Viele unserer Paten für die mittlerweile mehr als dreißig Patenkinder an drei Schulen (Anura, Rahula und Sujatha College) haben ein kleines Päckchen, einen Umschlag mit Fotos und Briefen, etc. mitgegeben, und das kleine Extra, das per Bank überwiesen wurde, tritt gewichtsmäßig hier gar nicht in Erscheinung, sondern wird in Rupien umgetauscht und beim Patennachmittag überreicht. Die strahlenden Augen und dankbaren Gesten sind vorprogrammiert. (mehr …)

Bald geht es wieder los in Richtung Indischer Ozean!

20170830_165837 Die 16. – in Worten: sechzehnte – Reise nach Matara steht für die zweite Vorsitzende Edeltrud Pinger in zwei Wochen an, und da wird natürlich wieder geplant, geworben, gebettelt, gesammelt,….auf die Gefahr hin, dass der Koffer aus allen Nähten platzt, wie bei jeder dieser Reisen. Bei der Vorstandssitzung am vergangenen Samstag wurden die Aufgaben diskutiert, die anstehen und vor Ort erledigt werden sollen. Begutachtung der Bauprojekte, evtl. Reparaturen, Deutschunterricht, Besuche bei neun der 31 Patenkinder, deren Zuhause noch nicht besichtigt wurde und mit deren Eltern – natürlich mit Hilfe unseres Schulkoordinators, Herr Wasantha – noch gesprochen werden muss. (mehr …)

Endlich! – Paten und Patenkind kommen zusammen!

img-20170717-wa0037 Das war der lang erwartete Moment. Am Morgen haben die deutschen Gäste viel von der Schule gesehen, haben die Arbeit im Hauswirtschaftsraum beobachtet, erlebten die Aktivitäten einer Klasse in der Bibliothek und konnten dann endlich IHR PATENKIND NETHRA treffen. Ein Strahlen auf beiden Seiten. Fotos hatte man im Briefverkehr schon ausgetauscht, doch dieses persönliche Zusammenkommen ist doch etwas ganz anderes. Ein paar Worte in Englisch – das zaghafte Stimmchen braucht noch etwas Anschub – Übersetzungshilfe in Singhalesisch…, aber das Strahlen auf allen Gesichtern spricht auch ohne Worte Bände. Sophia ist zwar ein wenig älter, aber hier sind zwei Mädchen, die schnell einen Draht zueinanderfinden, und dann sind Sprachprobleme nicht mehr mit Verständigungsproblemen gleichzusetzen. Not macht erfinderisch! (mehr …)

Reise eines Paten nach Sri Lanka – Erster Eindruck: perfekt!

img-20170716-wa0000 Es ist schon richtig aufregend: der lange Flug am Sonntag, der Transfer von Colombo zum Koggala Beach Hotel und die erste King-Coconut zur Erfrischung beim Empfang! Andreas Hoss mit Karin und Sophia sind gut angekommen, und ein reichhaltiges, anstrengendes, aber auch sicherlich positiv beeindruckendes Programm liegt vor ihnen. Die Zeitumstellung ist zunächst mal zu verkraften, die Strapazen einer Fernreise, das feuchtwarme Klima, hunderte von neuen Eindrücken…..Viel Zeit zur Eingewöhnung gibt es da nicht. Aber da ist  genug positive, erwartungsvolle Grundhaltung, die eher neugierig als ängstlich macht.

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Wir trauern um unser Gründungsmitglied Oberbürgermeister Nikolaus Roth

ob-roth-1 Am Sonntag, dem 2. Juli 2017, verloren wir einen guten Freund, tatkräftigen Initiator und Unterstützer des Freundeskreises Neuwied Matara e. V.

Nikolaus Roth befand sich gemeinsam mit seiner Gattin am Beginn seines Urlaubs in Griechenland, als er an Bord eines Segelschiffs unvermittelt und unerwartet verstarb. Er wurde nur 59 Jahre alt und schied aus einem bewegten, engagierten, ausgefüllten Berufsleben aus, wobei er seine Frau, zwei Kinder, Schwiegerkinder und ein Enkelkind in großer Trauer zurücklässt. (mehr …)

Große Freude für 100 Monsun-geschädigte Familien

img-20170625-wa0024 Viele Menschen in Matara und in seinem Umfeld hat es hart getroffen. Tage- und nächtelanger Starkregen brachte der jährliche Monsun mit sich, eine unvorstellbare Flut, die weder von der Erde aufgesaugt noch gezielt abfließen konnte. 18738430_452877915045989_4384272007067616021_o Zentimeter um Zentimeter – oder wie hier gerechnet wird „inch“ um „inch“ – stieg das Wasser in den Straßen, Häusern und Hütten. Flucht zu höher gelegenen Orten mit dem Nötigsten, Unterkunft bei Verwandten oder Freunden, die es nicht so getroffen hat, Auffanglager in einigen Schulen,…..viele Schicksale, die jedes für sich Zerstörung und Verlust aufweisen und viel Mut und noch mehr Mittel verlangen, um nach Reinigung, Aufbau und Reparaturen wieder zur Normalität zurückkehren zu können – im besten Fall! (mehr …)

Abschlussklasse 12 b der Christiane-Herzog-Schule zeigt Herz für Matara

20170621_112705 Diese Schule ist eine ganz besondere Schule, nicht nur dadurch, dass sie vielen ganz unterschiedlich beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern – genau auf ihre Fähigkeiten abgestimmt – beste Möglichkeiten zum Lernen und sich Entwickeln bietet, sondern darüber hinaus soziales, zwischenmenschliches Empfinden weckt, für das die heutige Aktion ein wunderbares Beispiel ist.

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Das neue Haus steht – samt Dach! – Aber es geht noch mehr!

k-dsc00489 Trotz des Monsunregens, der an der Baustelle glücklicherweise keinen Schaden verursacht hat, konnte in den letzten Wochen weitergearbeitet, die Mauern hochgezogen und jetzt auch das Dach aufgebracht werden. Ohne technische Hilfsmittel, ohne Kran, ohne Mischmaschinen, ohne ordentliche Gerüste,…alles nur mit ein paar kleinen Holzleitern, mit Manneskraft,…. auch so kann man Häuser bauen, Holzkonstruktionen als Dachgebälk aufbringen und das Wellblechdach ordentlich befestigen.

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Wie helfen wir gerecht und angemessen?

img-20170607-wa0010 Herzlichen Dank für die Spenden, die bis jetzt eingegangen sind, um den Opfern des gewaltigen Monsunregens zumindest in materieller Hinsicht ein wenig zu helfen. Da niemand von uns im Moment vor Ort sein kann, sind wir auf Kontaktpersonen angewiesen, die einigermaßen objektiv an die Sache herangehen und je nach Stärke der Schäden und Verluste unsere Hilfe an den Mann, bzw. an die Familie bringen. Glücklicherweise haben wir einige Personen, denen wir vertrauen können und die in unserem Sinne und im Sinne aller Spender handeln. Von einer dieser Personen kam heute folgende Nachricht, die hier aus dem Englischen übersetzt wurde: (mehr …)