Neue Patenkinder und kleine Projekte

Es ist nicht ganz einfach, die Arbeit für die Patenkinder am Anura College fortzuführen, wenn man nicht vor Ort sein kann. Doch glücklicherweise gibt es einige Lehrerinnen und Lehrer, die unsere Arbeit begleiten, die sich um die Kinder kümmern, die die Hintergründe der Kinder vor allem als Klassenleiter/innen kennen und vor allem solche vorschlagen, bei denen es besonders nötig ist.

So konnte ein kleines Bauprojekt am Haus von Achini begonnen werden, um der Enge etwas abzuhelfen. Der deutsche Pate war bereit, einen kleinen Anbau zu finanzieren, so dass die junge Schülerin bald ein eigenes kleines Zimmer haben kann. Ein Bett und ein Schreibtisch mit Stuhl hat der Förderer aus Deutschland schon im letzten Jahr gesponsert, doch dadurch wurde der Wohnraum noch begrenzter. Das wird sich nun bald ändern.

Dem krebskranken Vater einer anderen Schülerin konnten wir gemeinsam mit dem Arbeitgeber der Mutter zu einem WC und einem Waschbecken in einem kleinen gefliesten Raum verhelfen. Die landesüblichen Toiletten konnte er krankheitsbedingt nicht mehr benutzen. Dieses kleine als Luxus empfundene Geschenk macht das Leben ein bisschen leichter.

Vier neue Patenkinder konnten in unser Programm aufgenommen werden, die von Klassenlehrerinnen und unseren Koordinatoren vorgeschlagen wurden. Die Begründungen sind sehr gut nachvollziehbar. Der Freundeskreis Neuwied-Matara e. V. ist besonders allen Paten dankbar, ohne die diese gezielte monatliche Unterstützung gar nicht möglich wäre.

Eine wichtige Voraussetzung für die Aufnahme in unser Programm ist vor allem die Einstellung der

Eltern – manchmal ist es auch nur ein Elternteil – denen wir vertrauen müssen, dass das Stipendium auch für die schulischen Belange wie Förderstunden, Schulmaterialien, etc. eingesetzt wird. Ein Achtel dieser monatlichen Förderung wird auf einem Festgeldkonto gespart, so dass nach dem 18. Geburtstag der Schüler bestimmt ein kleines Sümmchen zusammengekommen ist und damit der Grundstein für ein Studium oder eine berufliche Ausbildung  gelegt ist.

 

Wir danken unseren beiden Koordinatoren und allen Lehrern, die an der Förderung dieser Kinder  beteiligt sind. Wir müssen uns auf sie verlassen können, um zuverlässige Informationen zu bekommen und die Kinder auf einem guten Weg zu wissen. Ganz herzlichen Dank – Bohome istuti!